Montag, 29. Februar 2016

Rezension zu "Infernale"

Hallo, nachdem mich viele auf Instagram gebeten haben, eine Rezension zu "Infernale" von Sophie Jordan zu posten, kommt sie heute auch schon. Viel Spaß beim Lesen!
Zuerst einmal die allgemeinen Infos zum Buch:


Verlag: Loewe Verlag

ÜbersetzerIn: Ulrike Brauns

Preis: 17,95€

Seitenanzahl: 384 Seiten

Originaltitel: Uninvited

Altersempfehlung: 14-16 Jahre

Inhaltsangabe (Eigene):
Davy hat ein perfektes Leben, wie es scheint: Sie hat einen gutaussehenden Freund, ist talentiert und kann praktisch jedes Instrument spielen und ist beliebt. Bis sie erfährt, dass sie das Mördergen hat und sich jeder von distanziert, bis sie ganz allein ohne Verbündete da steht. Nachdem sie die Schule wechseln musste, lernt sie weitere HTS-Träger kennen und muss sich nun damit abfinden, dass sie ein "Mörderin" ist. Allerdings drohen auch für die anscheinend gefährlichen Genträger Gefahren und sie bekommt von unerwarteter Seite Hilfe angeboten...


Meinung:
Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig beleidigt war, als ich gesehen habe, dass viele Bookstagramer das Buch vom Loewe Verlag zugeschickt bekommen haben und ich dann eine Absage vom besagten Verlag erhielt :D Aber ich hab das Buch dann einfach wie jeder andere Mensch auch gekauft und was soll ich sagen, es war der Hammer!!

Es fängt schon ziemlich gut an und was mir auch super gefallen hat, dass die Autorin mich als Leserin nicht vor den Kopf gestoßen  und nicht lange um den heißen Brei geredet hat. Man erfährt relativ früh, dass Davy das Gen in sich trägt. Der Schreibstil gefällt mir in diesem Buch deutlich besser als in ihrer vorherigen Trilogie (Firelight), denn ich hab das Buch tatsächlich schon nach dem ersten Kapitel abgebrochen, weil ich gar nicht damit klarkam. Doch hier war der Schreibstil flüssig und das Buch ließ sich sehr gut lesen. Ich denke, ich hätte statt 5 Tagen nur 3 gebraucht, wenn die Schule nicht gewesen wäre.

Kommen wir zu den Charakteren:
Davy, die Protagonistin hat mir ziemlich gut gefallen. Ich kam gut mit ihr klar, sie war sympathisch und für ein Wunderkind überhaupt nicht überheblich oder sonst was. Ich mochte ihre Gedankengänge sehr gerne und konnte ihre jeweiligen Gefühle gut nachempfinden. Besonders als sie eine Nachricht von der berühmten Juilliard School (das ist eine Künstlerschule mit einem harten Auswahlverfahren, man kann dort in den Kategorien Musik, Tanz und Schauspiel unterrichtet werden, Robin Williams war dort zum Beispiel, nur für die, die nicht wissen, was das ist :) ) Davys Entwicklung mochte ich sehr gerne, man hat gemerkt, dass sie sich eigentlich davor sträubt, eine Mörderin zu sein, dass sie sich später aber dennoch Mühe gibt, um den anderen Trägern zu zeigen, dass sie kein Waschlappen ist!

Sean, der Protagonist, hat mir ebenfalls unheimlich gut gefallen und ich mochte ihn sehr gerne. Ich würde genau wie Davy gerne wissen, warum er das Tattoo am Hals hat, das jeden HTS-Träger zusätzlich als gefährlich abstuft, denn diese Frage beantwortet er nie, ich hoffe, das erfahren wir in Band 2! Ansonsten mochte ich seine kalte, abweisende Art sehr gern und war beim ersten Mal sehr über seinen Tatendrang, Davy zu schützen, überrascht, allerdings hat ihm diese Aktion Pluspunkte eingebracht. Ich finde auch, dass er im Laufe des Buches eine kleine Charakterentwicklung durchmacht und sich ein wenig mehr öffnet, was mir gut gefallen hat.

Gil, Seans Kumpane mochte ich eigentlich sehr gerne, ich war ein wenig enttäuscht, dass man 1. so wenig über ihn erfuhr und 2. dass er so selten im Buch drin vorkam! Ich hoffe, dass er in Band 2 eine tragende Rolle spielen wird.

Tori, Davys beste Freundin. Was soll ich sagen? Ich mochte sie nicht und wer wissen will warum, sollte das Buch lesen, dann können wir gemeinsam haten.

Zac, Davy fester Freund war mir Anfang noch sympathisch, wurde aber von Kapitel zu Kapitel dümmer, weshalb ich froh war, dass er dann nicht mehr ganz so oft drin vorkam.

Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war, dass obwohl in den Hauptkapiteln wenig  das Gen selbst erklärt wurde, man am Ende eines Kapitels immer ein paar Ausschnitte von Dr.Wainwright lesen konnte oder Paragraphen aus einem Gesetzbuch für HTS-Träger (und noch ein paar andere Dinge), das hat das ganze ein wenig spannender gemacht und man wurde Stück für Stück mit Informationen gefüttert, ohne zu viel oder zu wenig zu erfahren.

In der Mitte des Buches zog es sich minimal, weshalb ich 0,5 Sterne abziehen muss, ansonsten ist das Buch unglaublich gut. Es ist vor allem gegen Ende spannungsgeladen und voller Action und Gefühle, dass ich es nicht mehr aus den Händen legen konnte! Ich kann es also jedem empfehlen, der dieses Buch noch nicht gelesen hat. "Infernale bekommt von mir 4,5/5 Sterne! Ich freue mich schon sehr auf Band 2, da dieser Band ein ziemlich offenes Ende hat.

Ich hoffe wie immer, dass euch diese Rezension gefallen hat und würde mich sehr über Kritik oder Sonstiges freuen! Ich wünsche euch noch einen schönen Tag/Abend, Magali ♥ 

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